| Interview: Konrad Pessentheiner | ||
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| Du bist seit Anfang Juli Trainer der Union Raika St. Peter: Zufrieden mit dem Team und dem gesamten Umfeld? |
Mit dem Team bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Alle arbeiten gut mit und haben von Anfang an versucht, Neues schnell zu verarbeiten und anzuwenden. Vom Umfeld her weiß man ja, dass es bei der Union St. Peter sehr gut ist. Man kann sich ganz auf seine Tätigkeit konzentrieren, weil alles gut organisiert ist. |
| Warum hast du dich für St. Peter entschieden? |
Für mich waren zwei Punkte ausschlaggebend: eine Mannschaft mit Potential, die den Willen hat etwas zu erreichen, und das dazupassende Umfeld. Beides ist in St. Peter gegeben. |
| Welches Potenzial hat die Mannschaft? |
In der Mannschaft steckt viel Potenzial. Meine Vorgänger Heinz Binder und Rainer Liedtke haben sehr gute Arbeit geleistet. Jetzt liegt es an mir und an den Spielern, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und zusätzlich gewisse Details zu verbessern. |
| Was für ein Ziel hast du dir mit der Union St. Peter gesteckt? |
Mein Ziel ist es, die Mannschaft auf einen Level zu bringen, den ich mir vorstelle (konditionell, taktisch und spielerisch). Dann schauen wir von Match zu Match. Was letztendlich für ein Tabellenplatz herauskommt, ist auch davon abhängig, inwieweit wir vom Verletzungsteufel verschont bleiben, da der Spielerkader doch relativ dünn ist. |
| Du warst schon bei etlichen höherklassigen Vereinen (Mattighofen, Munderfing, Oberndorf usw.) als Spieler aktiv. Welcher Unterschied besteht zwischen Klubs aus der Landes- oder Bezirksliga und einem Zweitklassler wie St. Peter? Gibt es auch Pluspunkte für die kleineren Vereine? |
Von der Führung eines Vereins kann die Union St. Peter ganz sicher mit höherklassigen Klubs mithalten. Man braucht ja nur zu verfolgen, was die vergangenen Jahre in St. Peter alles passiert ist. Das ist vorbildlich auch für Vereine, die höherklassig spielen. Sportlich gesehen ist der Druck in einemhöherklassigen Verein schon noch größer. Der Konkurrenzkampf zeigt sich da schon im Training. Kleinere Vereine haben dafür Pluspunkte was Kameradschaft und Zusammenhalt in der Mannschaft und im Verein betrifft. Den Erfolg muss man dann halt über das Kollektiv finden. Bei höherklassigen Vereinen sind es meistens gut bezahlte, überdurchschnittliche Einzelspieler, die den Erfolg ausmachen. |
| Welche Fußball-Philosophie vertrittst du? Dürfen sich die Fans auf ein offensives Team freuen? |
Ich bin sicher ein Trainer, der Offensiv-Fußball forciert, soweit es möglich ist bzw. der Gegner es zulässt. Es soll auch für die Zuschauer attraktiver Fußball geboten werden. |
| Was sind die Stärken der Union St. Peter? Woran muss noch gefeilt werden? | |
Der Zusammenhalt, die Kameradschaft und der Wille etwas zu erreichen sind sicher unsere Stärke, soweit ich das nach den ersten Wochen beurteilen kann. An der Umsetzung im Spiel muss aber noch gearbeitet werden. Probleme kann uns auch der kleine Kader bereiten. |
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| Danke für das Interview! | |








